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17.08.2022, Brandenburg, Kersdorf: Die beiden Boote von Peter Fischer und Matthias Graupner liegen an einem Steg auf der Spree vor der geschlossenen Kersdorfer Schleuse an der Einfahrt zum Oder-Spree-Kanal. Der 74-jährige Fischer und sein 69-jähriger Freund Graupner warten mit ihren beiden Booten seit dem 11. August vor der geschlossenen Kersdorfer Schleuse. Die Schleuse verbindet die Fürstenwalder Spree mit dem Oder-Spree-Kanal und in Eisenhüttenstadt dann mit dem deutsch-polnischen Grenzfluss Oder. Um eine eventuelle Verunreinigung mit dem Wasser des Flusses Oder und der Spree zu vermeiden, sind seit etwa einer Woche alle Schleusen am Oder-Spree-Kanal geschlossen. Die beiden Rentner wollen zum 35 Kilometer entfernten Schwielochsee. Nun bleibt ihnen nichts anderes übrig, als abzuwarten. Seit mehren Tagen beschäftigt das massive Fischsterben im Fluss Oder die Behörden und Anwohner des Flusses in Deutschland und Polen. Foto: Patrick Pleul/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Gesperrte Wasserstraßen durch die Umweltkatastrophe an der Oder

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