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Aktuelles in der Woche – Donnerstag, 23. Februar 2023

Australien beim ESC: Mit Progressive Metal nach Liverpool

Perth/Liverpool (dpa) – Australien wird beim diesjährigen Eurovision Song Contest erstmals von einer Band und nicht von einem Solokünstler vertreten. Die fünfköpfige Progressive-Metal-Band Voyager aus Perth, die es schon seit 1999 gibt, wird im Mai zum ESC nach Liverpool reisen. Das teilte der australische Sender SBS am Mittwoch mit.

Die Band „Voyager“ aus Perth

Leadsänger Danny Estrin hat einen starken Bezug zu Deutschland. Er ist in Buchholz in der Nordheide (Niedersachsen) aufgewachsen. «Unseren Song „Promise“ haben wir extra für die ESC-Bühne geschrieben, und wir haben alle das Gefühl, dass es einer unserer besten bisher ist», sagte Estrin. Die energiegeladene Nummer wartet auch mit Electro-Synthesizer-Elementen auf, die an die 1980er Jahre erinnern.

Das ESC-verrückte Australien hatte 2015 anlässlich der 60. Ausgabe erstmals an dem Wettbewerb teilgenommen. Übertragen wird das Spektakel auf dem Kontinent aber schon seit 1974. Unter anderem war bereits Jessica Mauboy mit dabei (2018), die in ihrer Heimat ein Superstar ist. Im vergangenen Jahr hatte Sheldon Riley mit der Ballade «Not The Same» das Land vertreten. Jedoch ist Australien bislang fast nie auf einem der vordersten Plätze gelandet – das gelang nur 2016 Dami Im, die mit dem Song «Sound of Silence» Rang zwei belegte.

Großbritannien springt 2023 als ESC-Gastgeberland für die von Russland angegriffene Ukraine ein, die beim Wettbewerb 2022 in Turin mit dem Kalush Orchestra gewonnen hatte. Das Finale soll am 13. Mai in Liverpool stattfinden.

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