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Aktuelles in der Woche – Mittwoch, 30. November 2022

Impfdosen erreichen Syrien zweieinhalb Monate nach Cholera-Ausbruch

Genf (dpa) – In Syrien sind zweieinhalb Monate nach dem Ausbruch der Cholera zwei Millionen Dosen Impfstoff gegen die Krankheit eingetroffen. Das berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Dienstag in Genf. Zehntausende Verdachtsfälle auf Cholera seien aus dem ganzen Land gemeldet worden. Am 4. Dezember soll eine Impfkampagne in den am stärksten betroffenen Regionen beginnen.

Cholera ist eine Durchfallerkrankung. Menschen stecken sich durch den Verzehr verunreinigter Lebensmittel oder Trinkwasser an, das durch Fäkalien oder Erbrochenes verschmutzt ist. Die Krankheit kann durch erheblichem Flüssigkeitsverlust zu Nierenversagen oder zum Tod führen, ist aber mit Medikamenten gut behandelbar. Gerade Kleinkinder sind akut gefährdet.

Neben den Impfungen arbeiten die WHO, das UN-Kinderhilfswerk Unicef und das Gesundheitsministerium daran, die Wasserversorgung zu verbessern und Toiletten mit Abwasserversorgung bereitzustellen.

Die Zahl der gemeldeten Cholera-Ausbrüche weltweit ist nach WHO-Angaben in diesem Jahr um mehr als 50 Prozent gestiegen. Die für 2022 produzierten Notfallbestände an Impfstoffen gingen bereits im Oktober zur Neige. Impfstoffhersteller produzierten mit voller Kapazität weitere Dosen, berichtete die WHO im Oktober.

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