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Aktuelles in der Woche – Dienstag, 3. August 2021

UN kritisieren Ausnahmezustands-Verlängerung in Myanmar

New York (dpa) – Die Vereinten Nationen haben die Verlängerung des Ausnahmezustands in Myanmar kritisiert. Die Maßnahme führe «nicht in die richtige Richtung», sagte ein UN-Sprecher am Montag vor Journalisten. «Es bringt uns weiter davon weg, wozu wir und die Mitgliedsstaaten aufgerufen haben, nämlich eine Rückkehr zur Demokratie, eine Freilassung aller Gefangenen und politischen Gefangenen und ein Ende der Gewalt.» 

Seit Februar seien mindestens 930 Menschen, darunter Frauen und Kinder, durch Gewalt der Junta ums Leben gekommen, tausende weitere Menschen seien verletzt worden. Mindestens 3000 Menschen würden von der Junta festgehalten, darunter Lehrer, Politiker, Aktivisten, Mönche und Journalisten.

Die Junta hatte am Wochenende – ein halbes Jahr nach der Machtübernahme in dem südostasiatischen Land – angekündigt, dass es erst im August 2023 Neuwahlen geben solle. Die Generäle hatten am 1. Februar dieses Jahres die Macht ergriffen und die Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi gestürzt.

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