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Aktuelles in der Woche – Dienstag, 13. April 2021

Ein Toter bei Schüssen an High School im US-Bundesstaat Tennessee

Washington (dpa) – Bei Schüssen an einer Schule in Knoxville im US-Bundesstaat Tennessee ist am Montag mindestens ein Mensch getötet worden. Die Polizei in Knoxville teilte zu dem Toten an der Austin-East High School lediglich mit, bei ihm handele es sich um eine männliche Person.

Menschen versammeln sich nach einem Schusswaffenangriff vor der Austin-East Magnet High School.

Weiter hieß es in der Mitteilung, ein Polizist sei von mindestens einer Kugel getroffen und mit nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Weitere Opfer seien derzeit nicht bekannt. Ein männlicher Verdächtiger sei festgenommen worden.

Die Polizei teilte weiter mit, Sicherheitskräfte seien wegen eines mutmaßlich bewaffneten Verdächtigen in der Schule dorthin ausgerückt. Als sie sich dem Verdächtigen näherten, seien Schüsse gefallen. In den USA kommt es immer wieder zu tödlichen Schusswaffenangriffen in Schulen. So hatte etwa im Februar 2018 ein 19-Jähriger an seiner früheren Schule in Parkland (Florida) das Feuer eröffnet und 17 Menschen getötet.


Biden ruft nach Tod von Schwarzem bei Polizeieinsatz zur Ruhe auf

Washington (dpa) – Nach dem Tod eines weiteren Schwarzen bei einem Polizeieinsatz im US-Bundesstaat Minnesota hat US-Präsident Joe Biden zur Ruhe aufgerufen. «Friedlicher Protest ist verständlich», sagte Biden am Montag im Weißen Haus.

Joe Biden, Präsident der USA

Für Gewalt gebe es aber «absolut keine Rechtfertigung». Der Präsident verwies darauf, dass die Ermittlungen zum Tod des 20-jährigen Daunte Wright in Brooklyn Center im Norden der Metropole Minneapolis abgewartet werden müssten. «Die Frage ist, ob es ein Unfall oder Absicht war. Das muss noch geklärt werden.»

Eine Polizistin hatte Wright am Sonntag bei einer Verkehrskontrolle erschossen. Der Vorfall hatte Proteste ausgelöst, die auch in Gewalt ausarteten. Der Polizeichef von Brooklyn Center, Tim Gannon, sagte, er gehe davon aus, dass eine Polizistin versehentlich einen Schuss abgegeben habe. Nach ersten Erkenntnissen habe sie statt eines Elektroschockers (Taser) irrtümlich ihre Pistole gezogen. In Minneapolis läuft derzeit der Prozess gegen den Ex-Polizisten Derek Chauvin wegen des gewaltsamen Todes des Afroamerikaners George Floyd im Mai vergangenen Jahres.

Die Behörden in Minneapolis und der benachbarten Stadt Saint Paul verhängten eine nächtliche Ausgangssperre für die Metropolregion. Sie sollte am Montagabend um 19.00 Uhr in Kraft treten und bis Dienstagmorgen um 6.00 Uhr andauern. Zugleich wurde eine verstärkte Präsenz von Sicherheitskräften der Polizei und der Nationalgarde angekündigt.

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